Unsere Vision
Aktiv werden
Bürgerinnen und Bürger, Initiativen und Organisationen bringen als Mitglieder ihre Ideen ein und packen tatkräftig mit an, um einen gemeinsamen blaugrünen Lebensraum im Sinne von Landwirtschaft, Natur und Mensch zu gestalten – egal ob bei der Mahd von Extensivwiesen, der Ernte auf Streuobstwiesen oder beim Gemüseanbau.
Boden gut machen - Wasserhaushalt stärken
Durch regenerative Landwirtschaft und multifunktionale Bewirtschaftung von Flächen an Emscher und Lippe möchten wir im Sinne der globalen „Ziele für nachhaltige Entwicklung“ der Vereinten Nationen für Klimafolgenanpassung und Biodiversität sorgen. Die Erhaltung gesunder Böden spielt eine entscheidende Rolle bei der Prävention von Hochwasser und Dürren, da sie die Fähigkeit besitzen, Wasser aufzunehmen, zu speichern und zu regulieren.
Wissen teilen
Um Böden regenerativ bewirtschaften und Ökosysteme in Zeiten des Klimawandels resilient gestalten zu können, braucht es die Erfahrung und Kompetenz von Interessenverbänden, Landwirtschaft, Imkerei, Wissenschaft, Wasserwirtschaft und vielen mehr.
Vernetzen
Wir bilden ein belastbares Netzwerk von gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Akteurinnen und Akteuren, um unter anderem auch gemeinsam an Fördermöglichkeiten zu partizipieren.
Welchen Weg gehen wir?
- Naturräume resilient gestalten
- Regenerierung von Böden
- Schaffung von Hochwasserschutz
- Stabilisierung des Wasserhaushaltes
- Insektenfreundliche Mahd-Technik
- Schaffung und Stärkung von Biotopverbunden
Wir als Genossenschaft laden ein, gemeinsam die Naturflächen in unserer Region zu regenerieren und zu schützen, indem wir funktionale Ökosysteme schaffen, die im Sinne des Allgemeinwohls und der Nachhaltigkeit genossenschaftlich bewirtschaftet werden. Je mehr Menschen in unserer Genossenschaft aktiv werden, um so mehr können wir bewegen.
Wir befinden uns im größten Artensterben seit dem Zeitalter der Dinosaurier vor 66 Millionen Jahren. Natürlicherweise sterben drei Arten pro Jahr aus, der Mensch erhöht diese Zahl um das 1.000 bis 10.000-fache. Das massenhafte Artensterben bedroht die Grundlagen der menschlichen Existenz.
Studie des Gießener Instituts für Tierökologie und Spezielle Zoologie 2021
Was bedeutet
Allmende?
Die Allmende-Bewirtschaftung beschreibt eine Form des gemeinschaftlichen Eigentums, an dem alle Mitglieder das Recht zur Nutzung haben und zugleich eine Pflegeverantwortung tragen. Im Mittelalter gab es in jedem Dorf eine Allmende. Mit der modernen landwirtschaftlichen Nutzung ging dieses Konzept der gesellschaftlichen Teilhabe weitgehend zurück. Auf der Suche nach Bewältigungsstrategien für die ökologischen Krisen des 21. Jahrhunderts rückte die Allmende-Bewirtschaftung wieder in den Fokus der Öffentlichkeit – als zukunftsgedachter Handlungsraum, der neues Wirtschaften (ökologisch, ökonomisch, sozial) möglich macht.